Vier Fragen an Marco Halbritter

Seit Sommer 2025 leiten Marco Halbritter und Daniela Flügel-Utz gemeinsam die Laufer Mühle. Im Interview spricht er über seine Motivation, seine Vision und seinen Weg in den Ordenswerken:

Nach meiner Ausbildung zum medizinisch-technischen Laborassistenten entschied ich mich bewusst für einen Richtungswechsel – hin zur Sozialen Arbeit. Schon während meines Studiums in meiner Heimatstadt Eichstätt entdeckte ich im Rahmen eines Semesterpraktikums meine Leidenschaft für die Suchthilfe in einer Einrichtung im Raum Ingolstadt. In dieser prägenden Zeit lernte ich meine Frau kennen, was mich schließlich nach Oberfranken führte. Nach einem kurzen Abstecher in die Jugendhilfe fand ich meinen Platz in der Besonderen Wohnform der Sozialen Teilhabe Laufer Mühle. Hier habe ich in den vergangenen zehn Jahren verschiedenste Aufgaben übernommen und Erfahrungen gesammelt – zuletzt als Bereichsleitung des offenen Bereichs der Besonderen Wohnform.

Warum sind Sie zu den Ordenswerken gekommen?
Nach meinem Umzug nach Oberfranken war für mich schnell klar: Ich möchte zurück in die Suchthilfe – dorthin, wo mein Herz beruflich schlägt. Mein kurzer Ausflug in die Jugendhilfe fühlte sich nicht stimmig an, es fehlte das, was mich wirklich bewegt. Die Laufer Mühle kannte ich bereits von Bewohnenden aus der Einrichtung, in der ich während des Studiums gearbeitet hatte. Der Schritt dorthin war deshalb nicht nur naheliegend, sondern genau richtig.

Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?
Was mich an der Laufer Mühle besonders begeistert, ist die Vielfalt an Möglichkeiten, die dieser Ort bietet. Das großzügige Gelände, die Menschen, die Umgebung und nicht zuletzt die enge Zusammenarbeit mit unseren Sozialen Betrieben schaffen ein lebendiges Netzwerk direkt vor der Haustür. Für die Bewohnenden bedeutet das: Echte Erprobungsräume, ohne lange Wege oder theoretische Konzepte – hier kann Entwicklung konkret erlebt werden. Gleichzeitig schätze ich die interdisziplinäre Zusammenarbeit
im Team. Unterschiedliche Berufsgruppen, Perspektiven und persönliche Erfahrungen fließen zusammen – und genau daraus entstehen oft die besten Lösungen.


Womit verbringen Sie gerne Ihre Freizeit?
Am liebsten mit meiner Familie und zu Hause im großen Garten, der gepflegt und genutzt werden will. Ein weiterer Lieblingsort ist für mich der Norden: Ich reise gerne dorthin, lasse mich von der Landschaft, Kultur und Atmosphäre inspirieren und beschäftige mich intensiv damit. Und wenn ich nicht gerade unterwegs bin oder im Garten arbeite, stehe ich gerne am Herd. Kochen ist für mich pure Leidenschaft – noch schöner wird es, wenn das Essen in guter Gesellschaft geteilt wird.

Was begeistert Sie?
Die kleinen und großen Erfolge der Bewohnenden sowie Kolleginnen und Kollegen im Alltag. Wenn sich alle für ein Thema begeistern können und Projekte dadurch erfolgreich zu Ende gebracht werden.

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