Kunst zwischen Natur und Universum

Unter dem Motto „Natur und Universum“ präsentierten zehn unserer Bewohnenden am vergangenen Samstag ihre Kunstwerke. Die Ausstellung war ein voller Erfolg und bot den Besucherinnen und Besuchern nicht nur vielfältige künstlerische Eindrücke, sondern auch die Gelegenheit, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.

Pünktlich zur Eröffnung zeigte sich sogar die Sonne. Unsere Kunsttherapeutin Christina Berberich gab spannende Einblicke in die Hintergründe und Ziele der Kunstangebote. Dabei ermutigte sie die Besucherinnen und Besucher, die Werke nicht nur nach persönlichem Geschmack zu betrachten, sondern auch die Gedanken und Entstehungsprozesse dahinter kennenzulernen. Besonders wichtig war ihr der direkte Austausch mit den Kunstschaffenden. Die zehn Bewohnenden unterschiedlicher Altersgruppen stellten sich zunächst persönlich vor und standen anschließend für Fragen und Gespräche über ihre Werke zur Verfügung. Für die Ausstellung hatten die Künstlerinnen und Künstler verschiedene Bereiche unseres Hauses in kleine Galerien verwandelt. In der Alten Mühle, im Gewölbekeller, in einer Garage und in der Alten Scheune wurden die Kunstwerke liebevoll arrangiert und in Szene gesetzt. So entstanden ganz unterschiedliche Ausstellungsräume, die zum Entdecken und Verweilen einluden. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Unsere Bäckerei verwöhnte die Gäste mit Zwiebelkuchen und herzhaftem Gebäck. Dazu gab es frisch zubereiteten, alkoholfreien Apfelpunsch aus hauseigenem Apfelsaft.

Ein besonderer Dank gilt unserem Freundeskreis, der die „Laufer-Arts“-Pullover für die Kunstschaffenden gesponsert hat. Ebenso danken wir den zwei Mitarbeitenden, Christina und Ulrike, die das Ausstellungsprojekt über ein Jahr lang mit großem Engagement begleitet haben. Vor allem aber danken wir unseren Künstlerinnen und Künstlern sowie allen Mitarbeitenden, die mit ihren Ideen, ihrer Kreativität und ihrem tatkräftigen Einsatz zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.

Sechs Personen stehen auf Kopfsteinpflaster vor einem verwitterten, grauen Gebäude mit beschädigten Fenstern. Die meisten tragen dunkle Jacken. Ein grüner Eimer steht links auf dem Boden.
Ein großer Baum mit gelben Herbstblättern steht im Zentrum eines Kopfsteinpflasterplatzes. Viele Menschen versammeln sich um den Baum herum, teilweise in Schlangenlinien. Unter dem Baum stehen Bänke mit Schildern. Im Hintergrund sind Gebäude, darunter ein Fachwerkhaus, zu sehen.
Ein Mann und eine Frau schneiden gemeinsam ein rotes Band vor der grauen Eingangstür eines alten Gebäudes. Mehrere Zuschauer stehen daneben und beobachten die Eröffnungszeremonie auf dem Kopfsteinpflaster.
Eine Gruppe von Menschen in Winterjacken betrachtet gerahmte Kunstwerke und Karten in einem Ausstellungsraum mit Holzbalken und sichtbaren Wandständern.
Gerahmte abstrakte Kunstwerke hängen in einem rustikalen Raum mit Holzbalken und Steinmauer an einer Schnur. Ein rotes Licht leuchtet von unten an der Wand. Rechts steht eine hölzerne Staffelei mit einem weiteren Bild.
Im Vordergrund stehen dekorative Holzbäume und ein Holzzaun. Dahinter hängen mehrere Gemälde an der Wand, die stimmungsvolle Landschaften in Blau- und Grüntönen mit einer hellen Sonne oder einem Mond zeigen. Blaues Licht leuchtet hinter dem Zaun.
Drei Personen stehen hinter einem weißen Tisch mit Broschüren vor einem Gebäude. Im Hintergrund sind Schilder mit dem Logo des Deutschen Diakonieverbands und der Aufschrift „Läufer“ zu erkennen. Die Gruppe wirkt wie ein Informationsstand im Freien.
Ein Galerieinnenraum mit gewölbter Decke, der in rosafarbenes und violettes Licht getaucht ist. An den Wänden sind diverse Kunstwerke, darunter gerahmte Bilder und Objekte auf einem Regal, ausgestellt. Eine farbenfrohe Lichtprojektion schmückt die linke Wand.
Auf einer weißen Fensterbank stehen zwei weiße Kerzen, eine davon brennt. Daneben liegt ein gerahmtes Bild mit einer Pferdeskizze. Im Hintergrund ist ein altes Fenster zu sehen, das auf einen blauen Abendhimmel und Bäume hinausführt.
Ein traditionelles weißes Fachwerkhaus mit rotem Holzrahmen steht im Herbst. Vor dem Eingang versammeln sich Menschen unter einem Vordach. Der Kopfsteinpflasterplatz ist von herbstlichen Bäumen umgeben, während rechts zwei Personen spazieren gehen.
Ein gerahmter Bilderrahmen auf einem Holzstaffelei zeigt vier farbenfrohe Aquarellzeichnungen von anthropomorphen Ratten. Die Ratten sind in verschiedenen Posen dargestellt: eine mit einem Heiligenschein, eine als Pirat, eine mit Spielkarten und eine in einer Schüssel.
Im Freien versammeln sich Personen um einen Tisch vor einer großen Holzhalle. Im Vordergrund brennt ein Feuer in einem Metallkorb. Rechts steht ein dekorativer Holzzaun. Der Rasen ist mit herbstlichem Laub bedeckt, und Bäume mit gelben Blättern stehen im Hintergrund.
Ein alter Fernseher steht auf einem hölzernen Staffelei und dient als Bilderrahmen für eine Fotografie einer grün leuchtenden, stacheligen Pflanze. Im Hintergrund ist ein gepflasterter Hof mit herbstlichen Blättern zu sehen.

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